Der Markt für neue Personenwagen ist im Oktober um 18,4 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat gewachsen. Mit 20'355 Immatrikulationen blieb die Anzahl an Neuwagen allerdings rund 22 Prozent hinter dem Niveau aus dem Jahr 2019 zurück.

 

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Positiv zu bewerten ist der nach wie vor wachsende Anteil an Alternativantrieben, der auf die konsequente Modellpolitik der Automobil-Hersteller und die erfolgreiche Marktpositionierung der Schweizer Importeure zurückzuführen ist. So hat der Anteil der Hybrid-, Elektro- und Wasserstofffahrzeuge im Oktober im zweiten Monat in Folge die 60-Prozent-Marke übersprungen. 28,2 Prozent aller neuimmatrikulierten Personenwagen verfügten über eine Voll- oder Mild-Hybrid-Motorisierung, Elektroautos kommen auf 22,1 Prozent und Plug-in-Hybride auf 10,1 Prozent Marktanteil. Seit Jahresbeginn sind bereits über 59'000 Steckerfahrzeuge, die über das Stromnetz aufgeladen werden können, zum Verkehr zugelassen worden. Elektroautos (20 %) und Plug-in-Hybride (9 %) kommen so zusammen auf einen Marktanteil von 29 Prozent, nach 23,4 Prozent zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.  

Innovationen der Branche live an der «Auto Zürich»

«Die Innovationskraft und Anstrengungen unserer Branche im derzeitigen Transformationsprozess sind enorm», hält auto-schweiz-Präsident Peter Grünenfelder fest. Dies lasse sich derzeit besonders gut bei einem Rückgang über die noch bis Sonntag, 5. November, in der Messe Zürich stattfindende «Auto Zürich» beobachten. Hier sind fast sämtliche Mitgliedsmarken von auto-schweiz mit ihren neuesten Modellen zu bestaunen. Gleichzeitig erwarte die Branche eine Verbesserung der Rahmenbedingungen seitens der Politik, wie Peter Grünenfelder bei einem Messerundgang anlässlich der Voreröffnung der «Auto Zürich» einmal mehr konstatierte: «Die Ausweitung der vierprozentigen Automobilsteuer auf Elektrofahrzeuge bereits ab Januar wäre ein denkbar schlechtes Signal für den weiteren Marktzuwachs CO2-neutraler Antriebe. Die Kundinnen und Kunden, die sich für ein solches Fahrzeug entscheiden, müssten die Zeche bezahlen. Der Bundesrat ist aufgefordert, seinen Vorschlag bei der anstehenden Beschlussfassung zu korrigieren.»

 

Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung.

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