Die Volkswagen AG investiert 2,4 Milliarden Euro in ein Joint Venture mit dem chinesischen Unternehmen Horizon Robotics. Mit der Gründung der Allianz will man das autonome Fahren weiter vorantreiben.

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Der VW-Konzern plant in China die Gründung eines Software-Gemeinschaftsunternehmens mit dem chinesischen Unternehmen Horizon Robotics. Horizon gilt als Spezialist für Künstliche Intelligenz (KI). Medienberichten zufolge will man so die Softwarelücke des VW-Konzerns in China vor allem beim autonomen Fahren schliessen. Das geplante Joint Venture soll automatisierte und assistierte Fahrsysteme für China entwickeln und zahlreiche Funktionen auf einem Chip integrieren, um Kosten zu sparen und den Energieverbrauch zu senken. Die Technologie wird für die in China verkauften rein batteriebetriebenen Modelle des VW-Konzerns entwickelt.

Das Joint Venture soll VW in die Lage versetzen, Produkte und Dienstleistungen noch schneller und konsequenter auf die Bedürfnisse chinesischer Kunden zuzuschneiden. Die Zusammenarbeit mit Horizon, so hofft man, wird dazu beitragen, die Neupositionierung des China-Geschäfts voranzutreiben.

Konkret plant der deutsche Automobilhersteller, rund 2,4 Milliarden Euro in seine Kooperation mit Horizon Robotics zu investieren. Die Transaktion soll bis 2023 abgeschlossen sein und muss noch von den Behörden genehmigt werden.

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