Durchbruch im Bereich der Haltbarkeit von Wasserstoff: Forscher der Hong Kong University of Science and Technology haben eine Brennstoffzelle entwickelt, die haltbarer ist als alle vergleichbaren Systeme bisher. Gleichzeitig senkten die Wissenschaftler auch die Kosten.

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Brennstoffzellen benötigen einen Katalysator, an dem Wasserstoff mit Sauerstoff reagiert. In der Regel wird hierfür das kostspielige Edelmetall Platin verwendet – mit entsprechenden Kostenfolgen. Forschende aus Hong Kong haben nun einen Katalysator entwickelt, der mit einem 80 Prozent kleineren Platin-Anteil auskommt. Dies berichtet das Portal efahrer.com unter Berufung auf das britische Nachrichtenportal Express.

Die Reduktion von Platin spart nicht bloss Kosten. Sie hat auch einen «extrem positiven Effekt» auf die Haltbarkeit der Brennstoffzelle: In einem beschleunigten Haltbarkeitstest wiesen die Forschenden nach, dass die katalytische Aktivität des Platins auch nach 100'000 Zyklen noch 97 Prozent betrug. Platin Katalysatoren weisen bisher nach 30’000 Zyklen einen Leistungsabfall von circa 50 Prozent auf.

Hinter der Technologie steht eine Kombination aus Materialien, die die katalytische Aktivität im Vergleich zu reinen Platin-Katalysatoren erhöht. Neben Platin werden einzelne Eisenatome und Platin-Eisen Nanopartikel benutzt, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern.

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