Der 30'000. verkaufte Scania in der Schweiz geht an die WS-Skyworker AG in Oensingen. Die Verantwortlichen des Unternehmens setzen schon seit vielen Jahren auf Elektromobilität, gespiesen und betrieben aus eigenen Photovoltaik-Anlagen in den eigenen Niederlassungen.

Teile diesen Artikel :

Der eigentliche Ursprung der heutigen WS-Skyworker AG liegt 45 Jahre zurück, als Werner Spinnler seine damalige Einzelfirma «Rallie Garage» in Muttenz gründete. Sieben Jahre später konnte er als Importeur und somit auch Generalvertreter für die Schweiz Denka-Lift Hebebühnen einen weiteren wichtigen Schritt machen. 1987 wurde die Unternehmung in Werner Spinnler AG, Verkauf & Vermietung von Arbeitsbühnen, umbenannt. Und weitere sieben Jahre später stiess der heutige Eigentümer und CEO Martin Vögtli dazu und die Unternehmung erhielt erstmals ein eigenes und heute noch verwendetes Firmenlogo mit den Bestandteilen «WS» und «Skyworker».

Schon früh erkannte Martin Vögtli die Bedeutung und Wichtigkeit einer umweltfreundlichen und somit auch nachhaltigen Firmenphilosophie und vertraute auf Geschäftsfahrzeuge mit Elektroantrieb. Als nächstes kam die Nutzung der eigenen Gebäude- und Hallendächer hinzu, auf welchen grosse Photovoltaik-Anlagen gebaut wurden. Doch damit war es noch längst nicht getan, selbst Geländer oder Gebäudefassaden wurden durch die immer wirtschaftlicheren und breiter einsetzbaren Photovoltaik-Anlagen genutzt, um möglichst viel Energie für die Eigennutzung gewinnen zu können.

Auch bei den Arbeitsbühnen versuchte man, konsequent auf die Elektromobilität zu setzen. Es ist nicht nur der ökologische, sondern vorwiegend der ökonomische Aspekt, der die Entscheidung zu diesen Zusatzinvestitionen leicht gemacht hat. Denn auch die immer höher werdenden Kosten durch neue Abgasvorschriften machten diesen zukunftsweisenden Entscheid einfacher. Im Weiteren sind die dieselbetriebenen Arbeitsbühnen überwiegend im Teillast- oder gar Leerlaufbetrieb im Einsatz, was diese auch eher anfällig auf Störungen oder Defekte macht.

So erstaunt es nicht, dass bei der Ersatzbeschaffung des neuesten Nutzfahrzeuges ein Elektro-Lastwagen zur Diskussion stand. Auf der Basis eines Scania 25P B 6x2*4 NB Fahrgestelles ist ein modernes und leistungsfähiges Baustellen-Taxi, welches trotz Elektroantrieb und vier seitlichen Batteriepaketen am Chassis keine Kompromisse eingehen muss, entstanden.

Gemäss Planung soll wie bei einem herkömmlichen Fahrzeug eine Ladehöhe von ca. 98 cm erreicht werden können. Dank langem Radstand von 5'350 mm und einer multifunktionalen Stirnwand findet auch alles benötigte Befestigungs- und Sicherungsmaterial problemlos Platz am und im Fahrzeug.

Das neue Fahrzeug soll vom Standort Basel aus Kunden in der ganzen Nordwestschweiz sowie die weiteren Filialen beliefern können und wird dabei über 30'000 Jahreskilometer zurücklegen. Dank bereits vorhandener Solar- und Ladeinfrastruktur bei allen Niederlassungen ist somit auch eine entsprechende «Betankung» jederzeit sichergestellt.

Einen Kommentar schreiben
Bitte addieren Sie 9 und 6.