M+R Spedag (blau) und Dreier AG (wasserblau) gehen im Transportbereich die grüne Zukunft an. Dreier wird von der M+R Spedag mit der Durchführung der nationalen Transporte beauftragt.

 

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Für die nationale Distribution ab dem Umschlagsterminal Kaiseraugst setzt die M+R Spedag Group AG auf ein neues Konzept. Ab dem 1. Juli 2024 wird neu die Firma Dreier AG mit der Durchführung der nationalen Transporte im Stückgutbereich und Containerverkehr beauftragt, d.h. mit der Auslieferung von eingehenden Stückgutsendungen/Container an Schweizer Endempfänger sowie der Vorholung von Exportsendungen aus der Schweiz zum Verladeterminal am Standort Basel.

Wie die M+R Spedag Group AG ist auch die Dreier AG ein Familienunternehmen mit langjähriger Tradition. Die beiden Unternehmen kooperieren seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen. Dreier verfügt über einen breit aufgestellten Fuhrpark und beliefert den Schweizer Binnenmarkt inklusive Randregionen. Dabei wird stark auf den kombinierten Verkehr unter Einbezug von Schiene und Strasse gesetzt. Von der Drehscheibe Härkingen aus reisen Wechselbrücken im Nachtsprung per Bahn an Hubs in der Ost- und Westschweiz und auch ins Tessin. Dort wiederum übernehmen LKWs und führen den Transport auf der sogenannten letzten Meile durch.

Eine der ganz grossen und dringenden Herausforderungen an die Transportbranche ist die Dekarbonisierung. Hans-Peter Dreier, CEO der Dreier AG, betont, dass sein Unternehmen sich klar zur Elektrifizierung im Strassentransport bekennt und stark in eigene Elektrofahrzeuge und Ladeparks investiert. Bereits heute verfügt das Unternehmen über 14 Fahrzeuge, welche Strom tanken, und bis 2026 wird die Anzahl von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb auf 65 LKWs ansteigen.

Für Boris Lukic, CEO der M+R Spedag Group, ist dieser Schritt ein wichtiger Meilenstein, um die Dienstleistungen so anzupassen, dass sie den Kundenbedürfnissen von morgen entsprechen.

Die Dreier AG stärkt mit der Durchführung der nationalen Transporte seine Position im Stückgut-Bereich Schweiz. Das zusätzliche Transportvolumen entspricht ca. 25 fest eingesetzten Fahrzeugen.

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