Der elektrische Stadtflitzer Microlino steht bei mehreren Amag-Standorten zum Beschnuppern und Probefahren bereit. Nur kaufen kann man ihn dort nicht.

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Es hat zwar vier Räder, einen Motor, ein Lenkrad und auch ein Dach. Dennoch behaupten die Microlino-Macher «this is not a car». Okay, also kein Auto, aber ein fahrbarer Untersatz, der einen ziemlich grossen Teil der Mobilitätsbedürfnisse abdeckt, ohne auch noch mitzuschleppen, was Autos üblicherweise noch so mitschleppen: viel PS, viel Innenraum, viel Gewicht. Es ist ziemlich micro und erst noch so geformt, dass Passanten zuerst unsicher sind, was nun vorn und was hinten ist.

Klein, leicht, schnell (genug)

Das E-Fahrzeug der Schweizer Erfinder Ouboter beschränkt sich aufs Wesentliche. 90 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht für Überlandfahrten. Mit Abmessungen von 2,5 mal 1,5 m findet der Winzling fast immer einen Parkplatz, mit rund 500 kg ist es unter den Autos (pardon) ein Fliegengewicht, was wiederum nur möglich ist, dank kleiner Batterie. Drei Versionen von Akkus sind bestellbar: 6, 10,5 oder 14 kWh Kapazität. Batterien dieser Grösse lassen sich noch an Haushaltsteckdosen laden. Die Reichweiten laden nicht zur Langstrecke ein, doch dafür gibt es andere Fahrzeuge.

Kauf im Netz

Zu kaufen, zu Preisen ab 15'000 Franken und mit gewissen, heutzutage nicht unüblichen Wartefristen, ist der Microlino ausschliesslich online. Ausprobieren kann man sie dennoch, wenngleich man dafür vielleicht ein wenig weiter fahren muss. In vorerst drei Amag-Garagen (Dübendorf, Genf und Bern) stehen die Leichtelektrofahrzeuge (LEV) für Probefahrten bereit. Den Kaufabschluss kann man vor Ort nicht tätigen, für Service und Reparaturen stehen diese Standorte unter der neu gegründeten Marke Noviv aber zur Verfügung.

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