Nach vielen Jahren steht seit Frühjahr 2023 wieder eine Scania Sattelzugmaschine im modernen Fuhrpark der FT Logistics AG in Pratteln. Doch nicht nur die Marke erlebt einen «Relaunch», auch die neu gewählte Radformel 6x2/4 ist im rund 33 Sattelzugmaschinen und vier Solo-Fahrzeugen umfassenden Fuhrpark neu.

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Die FT Logistics AG ist ein Unternehmen der FT-Gruppe, welche sich aus den Unternehmen FT Logistics B.V in Venlo, FT Customs und FT International zusammensetzt und ihren Hauptsitz in Pratteln hat. Seit über 35 Jahren bietet die Unternehmung ihre Dienstleistungen im Bereich von Transport verderblicher Güter, oder anders ausgedrückt, im Bereich «absoluter Frische» an. Sei dies für Obst, Gemüse, Milchprodukte, Schnittblumen oder jegliche anderen Frischwaren.

Wer sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit Transport und Logistik solch hochsensibler Güter beschäftigt, weiss worauf es ankommt und welche Erwartungen die Kunden an den Spediteur haben. Denn nur ein wirklich fein abgestimmtes System aus Schnelligkeit und dem sachgemässen Handling der verderblichen Produkte garantieren das vom Endverbraucher und vom Markt geforderte Prädikat «absolute Frische».

Nach längerem Unterbruch steht seit Frühjahr wieder eine Scania 500R A 6x2/4 NA Sattelzugmaschine im modernen Fuhrpark tagtäglich im Einsatz. Moderne, zuverlässige und vor allem auch äusserst wirtschaftliche Fahrzeuge sind für Simon Steiner, Transportleiter der FT Logistics AG, von grösster Bedeutung. Denn verderbliche Waren müssen termingenau und somit in entsprechender Qualität geliefert werden und dafür braucht es zuverlässige Nutzfahrzeuge. Doch auch eine hohe Wirtschaftlichkeit, sprich möglichst tiefer Kraftstoffverbrauch, ist von hoher Wichtigkeit. Denn jeder weniger verbrauchte Liter Kraftstoff trägt dazu bei, die enge Transportkalkulation erfüllen zu können und helfen zusätzlich mit, dass der Fuhrpark regelmässig mit neuesten und noch wirtschaftlichen Fahrzeugen ausgetauscht werden kann.

So kam das Angebot von Bruno Christ, Scania Verkaufsberater bei der Scania Schweiz AG in Pratteln gerade recht, einmal die neue Scania-SUPER-Motorengeneration während einer Woche auf Herz und Nieren, mitsamt dem Kraftstoffverbrauch, zu testen und mit den anderen Fahrzeugen im Fuhrpark zu vergleichen. Scania verspricht ja dabei, im Minimum 8% Kraftstoff gegenüber seinem «Paradepferd» weniger zu verbrauchen, welches als Benchmarkt-Fahrzeug in der Branche gilt. So wurde das Fahrzeug während einer Woche auf Touren eingesetzt, um möglichst vergleichbare Verbrauchzahlen erhalten zu können. Dabei musste der SUPER-Scania seine Sache nicht schlechtgemacht haben, sonst hätte es aus diesem Kraftstoff- und Qualitätsvergleich keine erste Bestellung ergeben.

Bislang vertraute die FT Logistics AG in Ihrem Fuhrpark auf «normale» 4x2 Sattelzugmaschinen. Doch die immer höher werdende Sattellast bewog Simon Steiner dazu, neu auf Sattelzugmaschinen mit einer lenk- und liftbaren Vorlaufachse zu setzen, welche jedoch bei Bedarf oder tieferen Gesamtgewichten angehoben werden kann. So können die Fahrzeuge neu als 5-Achser-, 4-Achser- oder bei tiefem Gesamtgewicht gar als 3-Achser-Kombination eingesetzt werden, was neben der Wirtschaftlichkeit auch dem Reifenverschleiss zugutekommt. Die bislang gemachten Erfahrungen seien dabei durchwegs positiv und der Fahrer braucht sich nicht mehr die Achslasten zu sorgen, weiss Simon Steiner zu berichten.

Angesprochen auf die Erfahrungen nach den ersten Einsatzmonaten gab es nichts zu beanstanden. Was jedoch allen bislang besonders aufgefallen ist, dass die neue Scania Motorbremse sehr überzeugen konnte und das Fahrzeug sehr dosierbar verzögert werden kann. Dies reduziert insbesonders den Verschleiss der Bremse und hilft so mit, die Unterhaltskosten zusätzlich zu senken. Der Fahrer sei absolut happy mit seinem Scania, seine regelmässigen Touren in die Südschweiz bereiten jedes Mal viel Freude. Selbst die tiefen und auf dem Niveau der besten Fahrzeuge im Fuhrpark befindlichen Kraftstoffverbräuche konnten sogar noch unterboten werden.

Der tiefe Kraftstoffverbrauch wurde bei der FT Logistics AG mit grosser Genugtuung wahrgenommen. So kann der CO2-Ausstoss noch weiter gesenkt und die Kosten reduziert werden. Umso erfreulicher, da der neue Scania auch erst einige Monate unterwegs ist und sich somit erst in der Einfahrphase befindet. Erfahrungsgemäss sollte sich der Kraftstoffverbrauch über die nächsten Monate noch weiter reduzieren und so die Freude am neuen Scania nicht nur beim Fahrer weiter erhöhen. Hier hat Scania wirklich nicht zu viel versprochen und auch gehalten, was Bruno Christ in seinen diversen Beratungs- und Verkaufsgesprächen aufgezeigt hat. Auch die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der FT Logistics wurden aufgenommen und im realisierten Projekt 1:1 zur grossen Zufriedenheit vom Kunden umgesetzt.

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