Stellantis hat ein Rekordergebnis für das 1. Halbjahr 2022 mit einer Marge aus dem laufenden Betrieb von 14,1 Prozent und einem Nettogewinn von 8 Milliarden Euro bekannt gegeben. Das Ergebnis ist auf stark gestiegene Preise zurückzuführen.

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«In einem enorm schwierigen globalen Umfeld setzen wir unsere Bemühungen fort, aussergewöhnliche Resultate zu liefern und unsere mutige Elektrifizierungsstrategie umzusetzen», erklärte Carlos Tavares, CEO Stellantis, bei der Präsentation der Zahlen für das erste Halbjahr 2022. «Dank der Widerstandsfähigkeit, der Agilität und des Unternehmergeistes unserer Mitarbeitenden und des Beitrags unserer innovativen Partner verwandeln wir Stellantis in ein zukunftsfähiges Tech-Unternehmen für nachhaltige Mobilität. Ich möchte allen Mitarbeitern von Stellantis meine aufrichtige Anerkennung für ihr Engagement und ihren Beitrag zu den erzielten Ergebnissen aussprechen.»

Das Unternehmen, der aus der Fusion des französischen PSA-Konzerns und der italienisch-amerikanischen Fiat-Chrysler-Gruppe hervorgegangen ist, verzeichnete einen Umsatzanstieg um 17 Prozent auf 88 Milliarden Euro und eine operative Marge von 14,1 Prozent. Deine Marge, die noch nie zuvor von den einzelnen Herstellern erreicht worden ist. Auf einem durch die Verknappung von Mikrochips stark verlangsamten Automobilmarkt musste der Konzern dennoch einen Rückgang des weltweiten Verkaufsvolumens um 7% hinnehmen, der insbesondere durch den Zusammenbruch des europäischen Marktes beeinträchtigt wurde.

Vor diesem Hintergrund widerspiegelt das Ergebnis des ersten Halbjahres steigende Preise, hochwertigere Verkäufe und positive Wechselkurseffekte, wie der Konzern in einer Pressemitteilung erklärte. Insbesondere in Nordamerika, wo die Fahrzeugpreise und der Absatz explodierten, verzeichnete der Konzern eine Rekord-Rentabilität mit einer Marge aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 18,1 Prozent.

Nach dem starken Einbruch des europäischen Automobilmarktes in der ersten Jahreshälfte senkte der Konzern seine Verkaufsprognosen für das Jahr 2022 drastisch. Er geht davon aus, dass das Volumen in Europa um 12 Prozent und in Nordamerika um 8 Prozent sinken wird, während der Umsatz im Nahen Osten, in Afrika und in Südamerika stabil bleiben wird. Die Prognosen für China (stabil) und Indien-Asien-Pazifik (+5 Prozent) bleiben unverändert.

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