Volvo Trucks hat auf der IAA in Hannover eine völlig neue, vollelektrische Hinterachse vorgestellt. Die neue E-Achse schafft Platz für mehr Batterien und sorgt für eine noch grössere Reichweite der batteriebetriebenen Lkw von Volvo.

 

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Volvo Trucks verfügt über das grösste Angebot an batterieelektrischen Lkw der Branche, von denen sechs verschiedene Modelle in Serie produziert werden.

Die neue E-Achse, die diese Woche auf der IAA 2022 in Hannover vorgestellt wurde, ermöglicht noch mehr Batterien im Lkw, indem die Elektromotoren und das Getriebe in die Hinterachse integriert werden. Mehr Batterien bedeuten eine grössere Reichweite, was die Möglichkeit schafft, auch Langstreckentransporte zu elektrifizieren. Bei den Brennstoffzellen-Elektro-Lkw, die in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts auf den Markt kommen werden, kommt der zusätzliche Platz dem Einbau anderer Komponenten zugute.

«Dies ist ein Durchbruch für Elektro-Lkw und ein klares Signal, dass es in naher Zukunft eine grosse Nachfrage nach öffentlichen Schnellladestationen für schwere Lkw geben wird, nicht zuletzt entlang von Autobahnen», sagt Jessica Sandström (Bild), SVP Global Product Management bei Volvo Trucks.

Ergänzung des aktuellen Angebots von Volvo Trucks

Volvo Trucks wird in einigen Jahren mit der Serienproduktion von Lkw mit der neuen E-Achse beginnen und damit das aktuelle Angebot an batterieelektrischen Lkw ergänzen.

«Wir werden unsere vielseitigen batterieelektrischen Lkw, die bereits in Produktion sind, weiter anbieten. Diese können derzeit eine breite Palette von Transportaufgaben abdecken. In einigen Jahren werden wir diese neue hintere E-Achse für unsere Kundschaft hinzufügen, die so längere Strecken als heute zurücklegen können», so Jessica Sandström weiter.

Volvo Trucks verfolgt eine dreigleisige Strategie, um Null-Emissionen zu erreichen: Batterieelektrik, Brennstoffzellenelektrik und Verbrennungsmotoren, die mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden, wie Biogas, HVO oder sogar grünem Wasserstoff.

«Um den Klimawandel zu bekämpfen, sind unterschiedliche technische Lösungen erforderlich, da die Verfügbarkeit von Energie- und Kraftstoffinfrastrukturen von Land zu Land und von Region zu Region und auch von Transportaufgabe zu Transportaufgabe unterschiedlich ist», schliesst Jessica Sandström.

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