ZF hat mit der Lieferung seiner Imaging-Radar-Technologie an die chinesische SAIC Motor Corporation für elektrische Fahrzeuge der R-Serie begonnen. Das bisher als Full-Range-Radar bekannte ZF-Imaging-Radar nimmt die Fahrzeugumgebung in vier Dimensionen einschliesslich der Höhe wahr.

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Der bildgebende Imaging-Radar bietet eine hohe Auflösung in vier Dimensionen: Entfernung, Geschwindigkeit, Horizontalwinkel (Azimut) und jetzt auch zusätzlich die Höhe (Elevationswinkel). Damit wird der Radar ebenfalls zu einer bildgebenden Technologie in 3D mit der Geschwindigkeit als zusätzlicher vierter Messdimension. Die hochauflösende 4D-Erfassung der Verkehrssituation hilft beispielsweise einem Fahrzeug auf einer Autobahn, das Ende eines Staus unter einer Brücke frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu bremsen. Der Imaging-Radar liefert auch Informationen, die helfen, den Fahrbahnrand zu erkennen und ob es freie Überholbereiche am Fahrbahnrand gibt.

Ein Imaging-Radar hat eine wesentlich höhere Auflösung als ein Mid-Range-Radar, das typischerweise nur zwölf Kanäle hat (drei Sender, vier Empfänger). Beim Imaging-Radar von ZF ist die Anzahl der Kanäle 16-mal grösser: Mehrere MMIC-Chips (Monolithic Microwave Integrated Circuit) werden kombiniert, so dass insgesamt 192 Kanäle zur Verfügung stehen.

«Wir freuen uns mit der Imaging-Radar-Technologie von ZF die fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme und teilautomatisierten Fahrfunktionen für die Fahrzeuge der R-Serie von SAIC zu verbessern. Dies ist ein wichtiger Schritt in der Sensortechnologie», sagt Jana Rosenmann, Leiterin der ZF-Division Elektronik und Advanced Driver Assist Systems (ADAS).

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