Mit dem Umweltbewusstsein und dem Mobilitätsverhalten der Gen Z zwischen Anspruch und Wirklichkeit setzte sich Markus Dill, Leiter des Fachbereichs Personenzulassung in der Abteilung Strassenverkehr beim ASTRA auseinander. Fazit: Das Mobilitätsverhalten wird sich kaum verändern, die Mobilitätsformen hingegen schon.

 

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Die Mobilität findet auf der Strasse, Schiene, auf dem Wasser und in der Luft statt. Daran wird sich nichts ändern. Hingegen werden sich laut Markus Dill die Mobilitätsformen verändern – geprägt zum Beispiel durch Elektrifizierung, autonomem Fahren oder Sharing Economy. Diese Veränderungen finden auf begrenztem Raum statt und man wird die verschiedenen Nutzungsinteressen mit der begrenzten Verkehrsfläche abwägen müssen, ebenso wie die Bedürfnisse der individuellen und der kollektiven Mobilität. Die Bedürfnisse werden entscheiden, die Gesetze werden folgen.

Für Markus Dill ist klar, dass diese Entwicklungen weniger mit dem Alter oder der Altersspanne der Gen Z als vielmehr mit Lebensabschnitten zu tun hat. Auch die Entscheidung, den Führerschein zu machen, hängt weniger vom Alter als von individuellen Bedürfnissen, Lebensumständen und Präferenzen ab. Seit 2010 und mit der Gen Z steigt die Zahl der Führerscheinprüfungen jedenfalls wieder an. Das Bedürfnis ist also da, was aber nicht heisst, dass dann auch gefahren oder ein Auto gekauft wird, so Markus Dill.

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