Zwischen 2016 und 2023 beschaffte die Feuerwehr Dornach (SO) drei neue Grossfahrzeuge und Scania lieferte dazu jeweils die Fahrzeugbasis. Bewusst hat sich die Beschaffungs-Kommission für drei neue Feuerwehr-Fahrzeuge entschieden, welche über ähnliche oder gar identische Fahrerplätze verfügen. Dies führt zu mehr Sicherheit der Fahrer in Stress-Situationen. Auch die Unterhaltskosten waren ein Faktor, weshalb man sich für Scania Feuerwehr-Fahrzeuge entschieden hat.

 

 

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Die Gemeinde Dornach liegt im Kanton Solothurn, grenzt aber zu ca. 2/3 an den Kanton Basel-Land. Knapp 7’000 Einwohner zählt man in Dornach und die freiwillige Feuerwehr besteht aus 75 Angehörige der Feuerwehr (AdF), wovon acht Frauen. In den letzten 25 Jahren mussten im Durchschnitt 144 Einsätze pro Jahr geleistet werden.

Verantwortet und geleitet wird die Feuerwehr Dornach von Kommandant Major Christian Holzherr und Vize-Kommandant Hauptmann Thomas Steinbach. Als technischer Mitarbeiter Feuerwehr ist Oblt André Hardegger im Amt und für die Administration zuständig ist Gefreiter Dominique With. Das Einsatzgebiet der Feuerwehr Dornach umfasst das Einzugsgebiet der Gemeinde.

Für die Sonderaufgaben Personenrettung bei Unfällen, Wassertransport und Einsätze mit der Autodrehleiter sind die Dornacher AdF auch für die Gemeinden Gempen, Hochwald, Seewen und Nuglar-St. Pantaleon zuständig. Für Einsätze mit dem Mobilen Grossventilator (MGV) steht die Feuerwehr Dornach in den Bezirken Dorneck und Thierstein zur Verfügung. Die Einsatzarten erstrecken sich über ein breites Band; Angefangen vom Brandmeldealarm (BMA) über Verkehrsunfälle, Elementarereignisse, Ölspuren, Brände und Rauchentwicklungen bis hin zur Saalwache im Goetheanum.

Nebst kleineren Fahrzeugen für Einsatzleiter, Atemschutz, Mannschaft sowie ein Mehrzweck-Fahrzeug hat sich die Feuerwehr Dornach bei den Grossfahrzeugen dreimal für einen Scania entschieden. Im Jahr 2016 konnte ein neues Tanklösch-Fahrzeug (TLF) in Betrieb genommen werden. Der Scania P360 CB 4x4 verfügt über Allradantrieb und wurde mit einer grossen Mannschaftskabine bestellt. Den Aufbau realisierte dabei die Firma Vogt AG in Oberdiessbach.

Zwei Jahre später entschieden sich die Dornacher für einen zweiten Scania P360 CB 4x4 ebenfalls mit Allrad-Antrieb und CrewCab Mannschaftskabine, jedoch mit einer mittelhohen Bauart, welches den AdF mehr Raum und somit Platz als Vorbereitung auf den Einsatz im Fahrerhaus bietet. Der als Rüstwagen konzipierte Scania wurde durch die Tony Brändle AG in Wängi nach Pflichtenheft der Feuerwehr aufgebaut.

Im letzten Jahr wurde dann die schwere Feuerwehr-Fahrzeugflotte mit einer neuen Autodrehleiter (ADL) komplettiert. Die 32 m Drehleiter wurde von der Firma Rosenbauer Schweiz AG in Oberglatt geliefert. Der Scania P360 B 4x2 gehört der neuesten Fahrzeuggeneration von Scania an. Auch diese Autodrehleiter verfügt über einen Fünfzylinder-Reihenmotor mit 360 PS und entspricht der neusten Abgasnorm Euro 6e. Bei all diesen drei neuen Scania Feuerwehr-Fahrzeugen schätzen die Verantwortlichen die hohe Zuverlässigkeit sowie und den geräumigen Komfort in der Scania CrewCab Mannschaftskabine.

Kommandant Christian Holzherr erklärt, warum sich die Beschaffungs-Kommission erneut für einen Scania als Basis-Fahrzeug entschieden hat: «Zum einen sind es die gleichen Bedienungselemente für den Fahrer und selbst bei der Autodrehleiter sind es nur geringfügige Änderungen gegenüber dem Vorgängermodell, an welche sich die Fahrer gewöhnen mussten. Dies vereinfachte die Schulung der Fahrer auf den einzelnen Fahrzeugen und trägt zur höheren Fahrsicherheit in Stress-Situationen bei, was ebenfalls ein wichtiger Punkt sei. Zum anderen ist ein Scania Fahrzeug im Vergleich zu anderen Fahrzeug-Herstellern zuverlässiger und somit auch im Unterhalt günstiger. In der heutigen Zeit ein grosses Plus!»

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