Muss es denn wirklich batterieelektrisch sein? Ein Start-up aus Frankreich hält Wasserstoff für vielversprechender und will einen emissionsfreien Luxus-Langstreckler bauen.

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Der Franzose Olivier Lombard fährt schon seit Jahren Rennen mit Wasserstoff-Autos. 2019 hat die das Unternehmen HMC und die Marke Hopium gegründet, heute kennt er die Eckdaten seines Fahrzeugs und weiss, wie es aussehen soll und schon 2025 soll sein erstes Auto, die Wasserstoff-Limousine Machina, in Serie gehen. Fünf Jahre später sollen die Wasserstoffautos «made in France» die Umsatz-Milliarde erreichen.

Er hat viel Tempo drauf, der Franzose, dessen Familie das «Moulin Rouge» in Paris führt. Ein hohes Entwicklungstempo wird nötig sein, um seine Marke als Serienhersteller von Wasserstoffautos früh zu positionieren und um überhaupt diese Technologie im Rennen um die saubere Antriebstechnologie der Zukunft im Rennen zu halten.

Reichweite als Pluspunkt

Als wichtigen Schritt präsentiert sich Lombard und seine Vision an der Mondial de l’auto in Paris, die vom 17. bis 23. Oktober 2022 stattfindet. Als Eckdaten für seine Machina gibt der Wasserstoff-Visionär gut 1’000 km Reichweite, eine Motorenleistung von über 500 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h an. Der Preis wird mit 120'000 Euro angegeben. Man kann sich bei hopium.com auf die Warteliste setzen lassen, nach 1000 Vorreservationen (mit Anzahlung) hat Hopium vorerst einen Strich gezogen.

Schweizer entwickeln die Brennstoffzelle

Parallel zur Entwicklung des Serienautos engagiert sich Olivier Lombard im Rennsport. In zwei Jahren möchte er in einer H2-Kategorie das 24h-Rennen von Le Mans bestreiten – mit einem Wasserstoff-Auto auf Basis der Brennstoffzelle der Schweizer Entwickler von GreenGT. Deren Antriebssystem wurde bereits in einen ersten Wasserstoff-Lastwagen der Migros eingebaut.

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